Aktuelles vom Zweckverband

Zertifikate für religionspädagogische Qualifizierung feierlich übergeben

Hofgeismar. Am Freitag, den 23. Oktober 2026, erhielten sechs Mitarbeiterinnen der Zweckverbände für Evangelische Kindertagesstätten Nordwaldeck und Eisenberg im Rahmen einer Feierstunde in der Evangelischen Tagungsstätte Hofgeismar ihre Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme an der „Religionspädagogischen Qualifizierung für pädagogische Fachkräfte“, die das Referat Fachberatung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck veranstaltet hatte.

 

Die Langzeitfortbildung, die in Kooperation mit dem Religionspädagogischen Institut (RPI) und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) durchgeführt wird, vermittelt pädagogischen Fachkräften vertieftes religionspädagogisches Wissen und unterstützt sie dabei, religiöse Bildungsprozesse in Krippe und Kindertagesstätte bewusst zu gestalten. Ziel ist es, Kinder in ihrer spirituellen Entwicklung zu begleiten, religiöse Fragen aufzugreifen und Glauben im Alltag erfahrbar zu machen.

 

Die Qualifizierung erstreckte sich über vier Module: „Religiöse Entwicklung“, „Die Welt der Bibel“, „Methodenwerkstatt Religionspädagogik“ sowie „Bildung in evangelischer Verantwortung“. Durchgeführt wurde die Seminarreihe von den Dozentinnen Cornelia Wiest und Anke Trömper an der Evangelischen Tagungsstätte Hofgeismar.

 

Aus den beiden Zweckverbänden nahmen erfolgreich teil: Elena Raisch, Saskia Hoffmann-Fasler, Sarah Köchling, Anja Maindorfer, Angela Wagner sowie Christiane Steinmann-Brehmeier. Gemeinsam mit ihren Leitungen nahmen sie die Glückwünsche der Verantwortlichen entgegen.

 

In ihren Grußworten würdigten die Rednerinnen die Bedeutung der religionspädagogischen Arbeit in den Kindertagesstätten. Dr. Gudrun Neebe, die Bildungsdezernentin der Landeskirche, erinnerte daran, dass die Fortbildungsreihe inzwischen bereits zum zehnten Mal durchgeführt wurde. Mit Blick auf die zahlreichen Projekte der vergangenen zwanzig Jahre zeigte sie sich beeindruckt von der Kreativität und dem Ideenreichtum der Teilnehmenden. Besonders wichtig sei die enge Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinden und Kindertageseinrichtungen vor Ort. Kitas seien zugleich Lernorte und Orte der Kirche, an denen Kinder Gemeinschaft, Werte und Glauben erleben könnten.

 

Uta Weber, die Geschäftsführerin  hob hervor, dass die Qualifizierung den Fachkräften helfen solle, Kindern etwas mitzugeben, das sie auch in ihrem späteren Leben stärken könne. Besonders bemerkenswert sei, dass die Weiterbildung neben dem anspruchsvollen Berufsalltag absolviert wurde. Beeindruckt zeigte sie sich von der Vielfalt der entwickelten Projekte, die sich gleichermaßen an Kinder, Eltern und Mitarbeitende richteten. In Kindertagesstätten werde Gemeinschaft unmittelbar erlebbar und nahbar.

 

Für die Trägerseite gratulierte Florian Happel, Geschäftsführer des Zweckverbandes Eisenberg, den Absolventinnen zum erfolgreichen Abschluss. Er dankte im Namen des Vorstandes den Teilnehmerinnen für ihren außergewöhnlichen Einsatz und ihr großes Engagement während der gesamten Fortbildungszeit.

„Alle Teilnehmerinnen haben die Fortbildung mit Bravour gemeistert. Die vorgestellten Projekte waren beeindruckend und haben gezeigt, wie wichtig der Umgang mit Glauben sowie mit der religiösen Vielfalt in unserer Gesellschaft ist. Nun gilt es, dieses Wissen und die entwickelten Ideen dauerhaft im Kita-Alltag zu verankern und für Kolleginnen und Kollegen, Kinder und Eltern erlebbar zu machen“, betonte Happel.

 

Die religionspädagogische Qualifizierung befähigt die Absolventinnen künftig als Multiplikatorinnen in ihren Einrichtungen zu wirken und religiöse Bildungsprozesse aktiv mitzugestalten. Die feierliche Zertifikatsübergabe machte deutlich, welchen hohen Stellenwert die religiöse Bildung in den evangelischen Kindertagesstätten der Region besitzt. Gleichzeitig unterstrich sie das Engagement der Fachkräfte, Kindern Werte, Gemeinschaft und Glauben auf zeitgemäße und lebensnahe Weise zu vermitteln.

 

 

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