Aktuelles vom Zweckverband

Kinder der „Zwergenscheune“ erhalten neues Wipptier

Freude über das Wipptier: (von links) Christiane Luckhardt, Anna Röhle, Ludger Brinkmann, Jan Schulze, Marko Lambion, Marius Zippel und Gerd Frese. © Foto: Tanja Flörsch

Schmillinghausen – In der Kindertagesstätte „Zwergenscheune“ in Schmillinghausen gibt es einen neuen Bewohner: „Brummer“, eine leuchtend gelbe Doppelsitzer-Biene, wurde offiziell eingeweiht. Zur Übergabe auf dem Außengelände konnte Kita-Leiterin Anna Röhle Bürgermeister Marko Lambion, Pfarrerin Christiane Luckhardt (Zweckverband Nordwaldeck), Gerd Frese und Ludger Brinkmann vom Vorstand der Küttler-Stiftung sowie Marius Zippel (stellvertretender Fachbereichsleiter) und Jan Schulte vom städtischen Bau-hof begrüßen.

Bürgermeister Marko Lambion betonte die Bedeutung des Standorts für den Ortsteil: „Es ist schön, dass wir hier in Schmillinghausen einen Kindergarten haben, der so gefragt und gut besucht ist.“ Nach der Sanierung eines Wasserschadens sei es dem Ortsteil ein großes Anliegen gewesen, das Spielfeld zu erweitern. Mit der neuen Treppensicherung, dem Sandkasten, der Bobby-car-Rennbahn und nun dem neuen Wipptier sei ein „allumfassendes Angebot“ für die aktuell 15 Kinder entstanden, das durch den angrenzenden öffentlichen Spielplatz ideal ergänzt werde.
Die Investition in Höhe von rund 1900 Euro ist laut Marko Lambion bestens angelegt: „Das wird Zinsen bringen, die keine Bank bieten kann.“ Sein Dank galt dabei insbesondere dem Bauhof für die Installation sowie der Küttler-Stiftung für die Finanzierung.
Christiane Luckhardt freute sich über das neue „i-Tüpfelchen“ auf dem Gelände. Besonders der soziale Aspekt der Biene gefalle ihr: Auf dem Doppelsitzer „Brummer“ können nämlich immer zwei Kinder gleichzeitig gemeinsam wippen. Dass die Neuanschaffung ein voller Erfolg ist, bestätigte Kita-Leiterin Anna Röhle direkt vor Ort: Sie berichtete, dass das Wipptier von den Kindern bereits mit großer Begeisterung und Freude genutzt wird.
Für die Küttler-Stiftung ist das Projekt eine Herzensangelegenheit. Vorstandsmitglied Ludger Brinkmann erläuterte, dass die Stiftung dort einspringt, wo finanzielle Mittel anderweitig fehlen. „Es sind diese herrlichen Momente, wenn wir, wie heute an der Zwergenscheune, sehen, dass die Mittel so sinnvoll eingesetzt werden“, so Ludger Brinkmann.

Tanja Flörsch, Waldeckische Landeszeitung, Ausgabe vom 07.05.2026

Zurück